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Auf ein Telefonat mit Rüdiger Nehberg

Wir sprechen täglich von Revolution. Ich sehe die Menschen, die für Lampedusa auf die Straßen Hamburgs gehen. Bewundere ihre Energie, wünsche mir meine Superkräfte, um sie dabei zu unterstützen. Stattdessen sitze ich auf meinem Hintern und rede mir ein, ich würde Sinnvolles tun, mich an einer besseren Welt beteiligen. Vielleicht tue ich das auch. Im Sinne der Anklage. Helfe dabei, Arbeitsplätze zu rechtfertigen und mitnichten zu sichern.

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Auf ein paar Tapas mit Fridtjof Detzner

Die Raute. Der Stinkefinger. Es gibt Gesten, die regen gerade die ganze Nation auf. Ob aus Überzeugung, Missgunst oder Mitleid. Ja, es ist Wahlkampf. Und ja, jeder hakt ein und diskutiert die optimalste Stimmenabgabe. Nein, es gibt kein Rezept und es gibt viele Meinungen und am Ende doch nur eine weitere Regierung. Und nein, hier schreibt niemand, den es nicht interessiert, was da vor sich geht. Hier schreibt jemand, der jemanden sprach, der ein weltweites Unternehmen mitgegründet hat und führt.

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Auf ein Telefonat mit Markus Beckedahl

Wie verliert man als treuer Staatsbürger völlig unschuldig seine komplette Identität? Der/die junge (hier selbst seinen Namen einsetzen) erfährt am eigenen Leibe, wie das funktioniert: zufällig gerät er/sie an eine Information. Agenten zerstören daraufhin systematisch das Leben von (hier selbst seinen Namen einsetzen).

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Auf ein Telefonat mit Matthias Onken

Nicht viele schaffen, was sie schaffen. Also die, die es schaffen, anderer Menschen Seele sprechen zu lassen, sich wiederfinden zu lassen in deren eigenen Werken. Es ist eine Kunst, einen gemeinsamen schweigenden, aber viel beachteten Konsens zu entwickeln, der es möglich macht, plötzlich Zugang zu Millionen Menschen zu finden. Gut, Millionen Menschen klingen doch sehr mainstreamig. Soll es aber nicht sein. Ich hebe lieber gerne die Kunst der Empathie hervor. Ohne die wären wir wohl keine Menschen.

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Auf ein Telefonat mit Bernd das Brot (Norman Cöster)

Wir alle haben Vorbilder. Hatten sie schon in unserer Kindheit. Sie trugen Tücher über den Rücken, gaben sich verdammt komische Namen und zuweilen waren sie in Kategorien unterteilt: die Rächer und Retter der Welt, die absonderlichste, heldenhafte Klasse. Die Kleinstadthelden, die ihre Fähigkeiten hinterm Berg hielten, sie aber im rechten Moment aus der Trickkiste zogen. Und die ganz Harmlosen; seltsame Tiere mit merkwürdigen, zumeist beängstigenden Stimmen, die einen bis in den Traum verfolgten. Nichts desto trotz haben wir ihnen gehuldigt. Mit Postern im Zimmer, Spielfiguren in den Regalen, ihren Konturen auf Socken.

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