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Auf ein kurzes Telefonat mit Friedrich Liechtenstein

Und eigentlich wusste ich nicht, was ich fragen sollte. Ja, „Supergeil“ lief mal rauf und dann mal runter. Für mich, als einer aus der Branche, war es natürlich nicht zu übersehen, welche Wirkung der Clip von Edeka entfaltet hatte. Und mit ihr kamen die Diskussionen um die Genialität und überschlugen sich die Wider – weil man ja irgendwie wusste: das Ding verpufft auch wieder. Und den typischen Lebensmittelkonsumenten hat man wohl nicht erreicht. Oder doch?

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Auf ein Telefonat mit Markus Beckedahl

Wie verliert man als treuer Staatsbürger völlig unschuldig seine komplette Identität? Der/die junge (hier selbst seinen Namen einsetzen) erfährt am eigenen Leibe, wie das funktioniert: zufällig gerät er/sie an eine Information. Agenten zerstören daraufhin systematisch das Leben von (hier selbst seinen Namen einsetzen).

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Auf ein Telefonat mit Matthias Onken

Nicht viele schaffen, was sie schaffen. Also die, die es schaffen, anderer Menschen Seele sprechen zu lassen, sich wiederfinden zu lassen in deren eigenen Werken. Es ist eine Kunst, einen gemeinsamen schweigenden, aber viel beachteten Konsens zu entwickeln, der es möglich macht, plötzlich Zugang zu Millionen Menschen zu finden. Gut, Millionen Menschen klingen doch sehr mainstreamig. Soll es aber nicht sein. Ich hebe lieber gerne die Kunst der Empathie hervor. Ohne die wären wir wohl keine Menschen.

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Auf ein Telefonat mit Bernd das Brot (Norman Cöster)

Wir alle haben Vorbilder. Hatten sie schon in unserer Kindheit. Sie trugen Tücher über den Rücken, gaben sich verdammt komische Namen und zuweilen waren sie in Kategorien unterteilt: die Rächer und Retter der Welt, die absonderlichste, heldenhafte Klasse. Die Kleinstadthelden, die ihre Fähigkeiten hinterm Berg hielten, sie aber im rechten Moment aus der Trickkiste zogen. Und die ganz Harmlosen; seltsame Tiere mit merkwürdigen, zumeist beängstigenden Stimmen, die einen bis in den Traum verfolgten. Nichts desto trotz haben wir ihnen gehuldigt. Mit Postern im Zimmer, Spielfiguren in den Regalen, ihren Konturen auf Socken.

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